“Kuko ko keka, keka keku, keku keka, kukuku ko.”

MEIN MONTAGSTHEMA – Erfahrungen die jeder in den PH gemacht haben sollte

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“Kuko ko keka, keka keku, keku keka, kukuku ko”

Die philippinische Sprache ist eine der am Leichtesten zu erlernenden, wird gesagt. Es ist ein Hybrid von mehreren Sprachen wie Spanisch, Englisch und Malay, die alle unterschiedlichen Einfluss hatten während der Kolonialzeit. Also los, lernen wir etwas Filipino, am Besten gleich mit dem nötigen Akzent, um es dann gleich bei den Einheimischen auszuprobieren. Die Rede ist hier von Tagalog oder manchmal auch Taglish (wiederum eine Mischung aus Tagalog und Englisch).

Aber ganz so einfach ist es dann mit den Sprachen auf den Philippinen doch nicht.

Unter all den Ländern, welche in der Welt erobert und kolonisiert wurden durch Spanien, sind es nur die Philippinen, die ihre eigene Sprache erhalten konnten. Argentinien, Cuba, Ecuador, Mexico und die meisten der anderen Zentral- und südamerikanischen Länder wurden zu spanisch sprechenden Länden und verloren ihre eigene Sprache.

Was dem Spanischen in den Philippinen noch am Nächsten kommt ist eine Pidgin-Korrumpierung mit dem Namen Chavacano deren Spuren noch in einigen Gebieten von Cavite und Zamboanga zu finden sind. Ilocano, Pangasinan, Bicol, Cebuano, Hiligaynon, Waray und vielleicht noch weitere 60 einheimische Sprachen sind geblieben. Einige Anthropologen weigern sich hierzu Dialekte zu sagen, auch wenn sich etliche Übereinstimmigkeiten zeigen.

Schauen wir uns einmal an, welchen sprachlichen Kuriositäten man im Lande begegnen kann.

“Kuko ko keka, keka keku, keku keka, kukuku ko.” Dies ist Kapampangan und wenn man es übersetzt, heißt es: “Meine Fingernägel gehören dir, deine sind meine, meine sind deine, ich bin am Husten.”

“Potang bengi” ist keine taube Prostituierte, sonder heißt ganz einfach “heutenacht” in Pampango.

In Tagalog bedeutet Schamhaar “bulbol”, aber in Kapampangan ist damit nur die Feder oder das Fell von Tieren gemeint.

Und dies kann man gerade im vulgären Bereich unendlich ausspinnen. Was in der einen Sprache ein vulgärer Ausdruck ist und zu einer Ohrfeige vom Gegenüber führen kann, ist in einer der anderen Landessprachen ein täglicher Ausdruck im sprachlichen Gebrauch.

Trotzdem kann man sich da ganz schön in die Nesseln setzen. Also, lernt mal schön ein paar harmlose Worte, um euren philippinischen Verwandten, Freunden oder Nachbarn zu imponieren und nicht zu beleidigen hahahaha.

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